Gruppenauswahlverfahren - Was ist das?

Die IFI Stiftung und die Tochtergesellschaften wählen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit über 20 Jahren erfolgreich durch ein Gruppenauswahlverfahren aus. Das bedeutet, dass mehrere Bewerber und Bewerberinnen (5 bis 20 Personen – je nach der Anzahl der zu besetzenden Stellen) für einen Zeitraum von einem halben bis zu einem ganzen Tag eingeladen werden.


Das bedeutet aber nicht: Stress. Viele mögen denken: „Oje, was mag da wohl auf mich zukommen!?“ Dieser Tag dient jedoch in erster Linie ganz einfach dem gegenseitigen Kennenlernen. Hierzu gibt es einen ausführlichen Informationsteil über das Unternehmen, über die zu besetzenden Stellen und über die vertraglichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus ist in den Pausen bei ausreichend Verpflegung noch genug Zeit, um auch individuelle Fragen der Bewerber und Bewerberinnen zu berücksichtigen. Die Bewerber und Bewerberinnen haben also die Möglichkeit, über den rein informativen Teil hinaus etwas von der Atmosphäre und dem Arbeitsklima in zu „erschnuppern“.


Um die Bewerber und Bewerberinnen besser kennenzulernen, werden einige Interaktionen in der Gruppe durchgeführt, an denen auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen teilnehmen, soweit dies bei jeder Interaktion möglich ist. Wie der Name schon sagt, liegt der Fokus hier darauf, die Bewerber und Bewerberinnen in Interaktion zu erleben. Bei einem klassischen Interview-Verfahren sind immer diejenigen Bewerber und Bewerberinnen im Vorteil, die gut reden und sich gut darstellen können. Kommt es darauf jedoch in der pädagogischen Arbeit besonders an? Wir denken: nicht. Deswegen ist es uns wichtig, dass jeder Bewerber und jede Bewerberin im Laufe des Gruppenauswahlverfahrens die Möglichkeit hat, sich mit ihren/seinen individuellen Stärken einzubringen.

Aus Sicht der Personalverwantwortlichen hat sich das Verfahren bewährt. „Wir stressen und belasten die Bewerber und Bewerberinnen nicht – im Gegenteil: Wir begegnen den Bewerbern und Bewerberinnen mit Respekt und Wertschätzung“, sagt Rolf Kötterheinrich, der das Verfahren in den 90er Jahren einführte und bis heute vertritt. „Den ersten Stresstest haben die Bewerber und Bewerberinnen schon überstanden, wenn sie zu solch einem Tag überhaupt kommen“, ergänzt er. Denn dass gerade im sozialen Bereich solch ein Verfahren unbekannt ist, melden die Bewerber und Bewerberinnen bei jeder Personalauswahl zurück. Dennoch liegen die Vorteile für uns klar auf der Hand.

 

Situationsbedingt kann das Vorstellungsgespräch dem Gruppenauswahlverfahren vorgezogen werden.

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